Natur(un)schönheiten Graubündens
( ein etwas anderes Inventar )


Herzlich willkommen

Dieses Inventar an zerfallenen Ställen und Maiensässen soll aufzeigen wie das heutige Raumplanungsgesetz nachteilig für den Tourismuskanton Graubünden wirkt. Klicken Sie einfach in die nebenstehende Karte. (Das Inventar wird laufend erweitert)

Bauten verfallen, weil das heutige Raumplanungsgesetz keine zeitgemässe Verwendungsmöglichkeit und Nutzbarkeit erlaubt. Ist ein Gebäude nach 1972 erstellt worden, so darf an diesem nicht gebaut werden auch wenn das Landschaftsbild verbessert werden könnte. Oder ein Stall verfällt einfach weil dieser nicht als bewohnbares Maiensäss oder anderweitig genutzt werden kann. Ein Stall der einmal verfallen ist kann nicht wieder aufgebaut werden.

Das alles zu Lasten unseres Landschaftsbildes in Graubünden. Was wir sehr bedauern und was wir ändern möchten, damit solche Bilder zur Seltenheit werden. Das Landschaftsbild soll unseren Wanderern und Gästen Freude bereiten und auch die Eigentümer sollen Freude daran haben ihre Maiensässe zu geniessen uns zu pflegen, oder daraus zusätzliche Wertschöpfung für den Kanton Graubünden generieren zu können.

Der Verein für Raumentwicklung Kultur und Landschaft (RAKUL)

Der Verein hat nicht das Ziel unsere Alpen und Maiensässse mit neuen Gebäuden zu verbauen, sondern wir möchten unser Kulturgut erhalten. Unser Ziel ist es, dass Verbesserungen in siedlungstypischer und ortsüblicher Bauweise und Grösse erlaubt sind. Im Amt für Raumplanung GR ist man der Meinung, dass die Stallruinen wieder zurück zur Natur zerfallen sollen, weil sie ja keine Verwendung mehr haben. Das Landschaftsbild das dabei entsteht scheint unwichtig zu sein.
Die Burgen und Schlösser im Kanton GR dagegen werden erhalten und können auch verschiedentlich genutzt werden.
Ferien Graubünden wirbt auf Ihren Prospekten nicht mit einem zerfallenen Stall sondern mit einem erhaltenen schönen und gepflegten Stall, weil das unsere Identität und unsere einzigartige Landschaft ist.

Die gleichen Ziele verfolgen die Stiftung Archicultura für Ortsbild und Landschaftsschutz